Bubbles in a Dream - Or - The Tie-Dye Companion

Maybe it's because autumn is coming… 
my latest pieces of batik works, but also in my choosing of clothes… 
the deeper shades of magenta, purple do suddenly appear.

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Vielleicht weil sich der Herbst bereits ankündigt…
Die dunkleren Schattierungen von Magenta, Purpur tauchen wie aus dem Nichts auf
in meiner farbigen Arbeit, und in meiner Kleidung.


Just yesterday I saw a painting of Mark Rothko…so matching to my colour choices now.
What might he be thinking, feeling, back then?

Gerade gestern stiess ich auf ein Bild Mark Rothkos, wow, was für eine Übereinstimmung in den Farben. Was er wohl fühlte?


Aber bevor ich auf die Farben eingehe (in einem späteren post…), 
will ich euch zuerst meinen Sommer Spass Batiken vorstellen!
Batiken ist eine echte Gutes-Wetter/Sommer Beschäftigung, denn das Batik-Gut trocknet nun Mal schneller an der frischen Luft, bei Wärme… und die Farben leuchten so schön in der Sonne.

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But before going deeper about the colours (in a later post…), 
I would like to introduce my summer fun batik to you.
Batik is really a summer occupation, because the fabric will dry up sooner in the fresh air, 
and the colours are just vibrating brilliantly in the Sun. 

The easy start is just to tie up the clothes with knots and drop it into hot batik-bath (Detail here).

Am einfachsten fängt man an mit Knoten der Bekleidungsstücke und anschließendem
Färbe-Bad (Details hier).



Wenn der Batik-Ablauf erstmal klar ist, kann man anfangen zu spielen, 
mit der Länge der Färbe-Zeit, und Auslassen bestimmter Partien im Stoff, indem man den Stoff nicht ganz eintaucht (sieht Foto oben). Oder die Knoten anders gestalten.
Unten ist das Ergebnis von Variation dieser 3 Faktoren, statt einfache Knote benutzte ich die

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Once you got the experience of the tie-dye (batik) procedure, you can begin with experiments.
Like variation of the dyeing time, partially dyeing by not dropping the clothes entirely into the pot, or instead of simple knot try shibori, etc.
Below you see the result of experimenting with all three factors.


Sometimes, certain images come to you… I see it as a gift… from another dimension…
Can you discover one in the detail-picture below?

Manchmal kommen bestimmte Bilder zu dir… Ich sehe es als Geschenk, 
von einer anderen Dimension.
Kannst du eins entdecken unten im Foto?


Nachdem die Erfahrung mit einer Farbe und ihren verschiedenen Tonwerten gemacht ist, könnte man zum nächsten Schritt gehen: Farben übereinander lagern!

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And once you got the experience with one colour and its various shades by tie-dyeing,
you can try to layer colours!


Layering is something I do love when painting. It requires some basic knowledges of colour-addition.
Like yellow + blue result in green. 
So the t-shirts above were originally in a mustard-yellow. And as I had some leftover of deep blue colour bath (that means the blue will be more opaque than covering, in painting language),
the result is a deep green with the underlying yellow shining through. 

Now, the million-dollar-question is: which original colour were the t-shirts below,
and which colour has been added?

P.S. Guess what, Mark Rothko achieved the painting (above) by doing a lot of layering.


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Farben überlagern ist etwas, was ich beim Malen liebe. Man braucht nur die Farbaddition zu wissen.
Wie z.B. Gelb + Blau ergibt Grün.
Also die T-Shirts oben waren in einem Senfgelb. Ich hatte Farbbad in Dunkelblau übrig, 
das bedeutet, das Blau ist schon mehr opak (dünn lasierend) als deckend, in der Mal-Sprache.
Das Ergebnis ist dann ein Dunkelgrün mit durchscheinendem Gelb.

Preisfrage: welche Farbe war bei den T-Shirts unten schon da, und welche wurde drüber gelegt?

P.S. Mark Rothkos Bild (oben) ist ein typisches Beispiel für Überlagerung von Farbschichten.


Vielleicht erkennt Ihr die darüber gelegte Farbe im linken Shirt, denn bevor ich gefärbt habe,
hatte ich zuerst entfärbt!, um etwas unregelmäßige Struktur im Farbbild zu schaffen.
Also Bordeaux Rot trifft auf Türkis, ergibt Purpur. 
Das Shirt auf der rechten Seite wurde zuerst gebatikt. Dann habe ich Silhouetten von Mikrofons
ausgeschnitten, über dem T-Shirt gelegt (mit einem Karton im T-Shirt, um die Rückseite zu schützen!) und drüber gesprüht mit Bleichmittel. Nur soviel, dass der Effekt einer glitzernden Konzert-Nacht entsteht. 

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Maybe you do recognise the added colour in the shirt on the left. Because I bleached it! a little bit, 
to yield some structure in the fabric, before doing the batik.
So bordeaux meets turquoise. 
The shirt on the right was first tie-dyed. Afterwards I made a silhouette of two micros. 
I put the cut-out on the shirt and sprayed some bleaching fluid on to it (place a cardboard or something solid in the t-shirt, so the back wouldn't be effected!). Just a little bleaching, to give the effect
of a glittering concert night.


The Paper was quite thin, so it's a one-way ticket to be thrown away afterwards. And I had to fix it with pins (easy when a cardboard is in the t-shirt).

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Das Papier war sehr dünn, erfüllt aber sehr wohl seinen Zweck für einen einmaligen Gebrauch. Ich fixierte es mit Stecknadeln, unter dem Stoff ist ja der Karton.



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