Schmuck(e) Zeit(en), Teil 1

Wenn Magazine wie Vogue, Elle, mySelf & Co. nicht mehr ausreichen, dann ist es Zeit für Gossip Girl. Die Serie ist u.a. eine Art Fashion-Show, nur, irgendwie lebendiger als Laufsteg, und hat eine Dimension mehr als Hochglanz-Papier. 

Es macht Riesen-Spaß, und ist viel entspannter, auf dem heimeligen Couch people watching zu betreiben, als auf der Straße, beim Gehen, wo es einem doch peinlich ist, das Gegenüber zu studieren, sprich auffällig lange anzugucken, sei sie oder manchmal er, noch so interessant angezogen.


Was mir diesmal auffiel, wahrscheinlich weil es in meiner Garderobe noch fehlt, sind extravagante, teils riesige Schmuckstücke. Halsketten, Armketten, Ohrringe, alles XXL, bunt, gewagt, also bold

Früher scheute ich mich vor Schmuck, wollte nicht wie ein Christbaum aussehen. Heute, wo alles frei ist und gemixt wird, siehe Gossip Girl, macht mehr sogar mehr her. 

Also, Zangen raus, Fäden her, und… etwas Neues ausprobieren. Ihr kennt die roten Bohnen vielleicht noch von diesen Ohrringen. Der 6er Ring hat mir so gut gefallen, dass ich dachte, mehrere Ringe aneinander zu reihen, und daraus eine Halskette zu basteln. Wie bekomme ich aber die Ringe aneinander gereiht?




Ich teile zunächst die Bohnen auf: 6x6. Zwischen den Ringen kommt jeweils eine kleine Perle, durch die ich dann, siehe unten, zwei Male durchfädeln kann. Sie dient also jeweils als Verbindung für die Ringe.

Der Arbeitsablauf: die Hälfte der Perlen in einem Ring (= 3 Bohnen), eine Verbindungs-Perle, auffädeln, wiederholen bis zum letzten Ring. Dann den Faden durch die letzte Verbindungsperle ziehen, die andere Hälfte (= 3 Bohnen) auffädeln, wieder durch die nächste Verbindungsperle fädeln… so lange, bis alle Bohnen aufgebraucht sind. 

Für alle anderen Perlen würde ich Nylon-Faden empfehlen. Ich musste für diese speziellen Bohnen Seidenfaden nehmen, weil die Durchbohrung Nanometer misst, wahrscheinlich… da ginge nichts Anderes durch.




Am Ende angelangt, habe ich die Fäden am Ansatz mit Bastelkleber befeuchtet, und dann zugeknotet. Warten, bis der Kleber trocken ist, die überstehenden Fäden abschneiden. 

Ein Stück Kette hatte ich übrig. Nicht lang genug. Umso besser: Material-Mix. Ich halbierte die Kette, und brachte sie an beiden Enden der Ringe. Was an Längen noch fehlte, wurde mit schwarzem Samtband verlängert (aufgenäht): jetzt ist sogar die Kettenlänge flexibel einstellbar. Und hinten hat man ein wunderschönes Samt-Schleifchen (siehe Foto ganz oben).



… to be continued...




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