Wenn's Mal schnell gehen muss...

Manchmal ähnelt die Zeit einem gemächlichen Fluss, fast träge, es passiert (scheinbar) so gut wie gar nichts. Wie der diesjährige Winter... wo alles in Freeze-Stellung verharrte... und dann, plötzlich, ohne Warnung, wuuusch! Geht alles so wahnsinnig schnell, wie eine geöffnete Schleuse... und ohne aufzublicken, ist man schon Meilen weit... woanders.

... oder man wird überflutet von Aufgaben, die aus dem Nichts auftauchen...
Für solche Zeiten muss auch die Zubereitung vom Essen schnell gehen ohne an Qualität einzubüßen. 


Wie gut, dass ich im letzten post den Kimchi sowie den Reis mit Azuki-Bohnen schon vorgestellt habe. Die rote Suppe ist Rest-Verwertung: übergebliebene Rinder-Suppe, aufgepeppt mit Kimchi und Seidentofu. Wer Kimchi schon kennt, weiß, woher die feuerrote Farbe (und die wohlige Schärfe) kommt: von den schon viel gepriesenen Korean Peperoni Flakes. Dazu gibt es den Reis mit Azuki-Bohnen, und als Snack: Russische Eier.












Für die Suppe die Rinderbrühe (bzw. Gemüsebrühe für die vegetarische Version) aufkochen, Kimchi (Menge nach Geschmack sowie Schärfe-Verträglichkeit) dazu geben. 10 Min. köcheln. Dann den Seidentofu dazu geben, einmal aufkochen lassen. Fertig. 
Wer etwas Grün mag, kann auch Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten, drüber streuen oder mit dem Seidentofu einmal aufkochen lassen.









Für die Russischen Eier

4 Eier hart kochen (8-10 Min.), kalt abschrecken, pellen, halbieren, die Eigelbe heraus löffeln und in einer größeren Schüssel legen, mit einer Gabel zerdrücken.

2 Sardellen (in Öl), 1 Tl Kapern fein hacken. Zu den Eigelben geben. 1 Tl Dijon-Senf, 1 große Prise schwarzer gemahlener Pfeffer, 1 El Olivenöl zu der Mischung geben, alles gut miteinander vermischen.

Mit Hilfe von 2 Teelöffeln die Füllung portionieren und damit die Eiweiß-Hälften füllen.

Kommentare

  1. Das sieht so lecker aus! Ich mag gerne so scharfe Suppen, aber mit Kimchi habe ich noch keine Erfahrung.

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