ich war einmal eine Hose...




Genauer gesagt eine Männerhose, sonst hätte der Stoff für so einen ausgestellten Rock mit Falten wahrscheinlich nicht gereicht.

Mein Liebster hatte sich diese Hose gekauft. Allerdings hat der Stoff nicht genug Stand, was die Figur/Beine nicht optimal schmeichelt. Wahrscheinlich liebte er mich auch einfach zu sehr, und schenkte mir mit der Hose einen wunderbar weichen und warmen Stoff. 


Ich hätte auch selber einen animal-print Stoff kaufen können. Vielleicht hatte ich deshalb so lange gezögert, weil ich von Hautfarbe her der "Wintertyp" bin: also wie Schneewittchen, rabenschwarze Haare, blasse Haut. Dem Wintertyp stehen kühle, kräftige Farben. Warme Farben wie dieser Rock hier gehen theoretisch gar nicht. 

Aber wozu gibt es Kreativität? Ich tue die Farbe einfach weg von meinem Gesicht. Und dazu kombiniere ich den Rock mit Farben in den Oberteilen, die sich wiederum mit meinem Typus harmonieren.

Der Clou bei dem Entwurf:
Bevor ich den Rock selber genäht hatte, hatte ich auch ein paar Röcke in animal-prints in den Geschäften gesehen. Sie waren allerdings alle gerade geschnitten. Ist es wegen der sexy-Erscheinung? Oder wollten sie Stoff sparen? Egal, ich brauche immer Bein-Freiheit. Ich kann nicht wie Frauen von vor 100 Jahren rum trippeln oder mich einengen lassen.

Also versah ich den unteren Teil des Rocks mit Falten, allerdings nicht durchgehend, dazu hätte der Stoff nicht gereicht. Das fällt jedoch nicht auf: Die Rockbahnen sind nämlich aus mehreren Streifen zusammengenäht (Ein Hosenbein ist ja nicht so breit mit ca. 22cm - 27cm). Bei geschickter Aufteilung von Falten und Streifen etwa gleicher Breite verschmelzen sie zu einem harmonischen Ganzen in der Optik. 


Ein paar hübsche Details: gold-orange-farbener Reißverschluss, und ein Schleifchen...




















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